900 Jahre Kirchlinteln in 2023

Kirchlinteln kann im Jahr 2023 auf eine 900-jährige Geschichte zurückblicken. Unter dem Namen „Lintlo“ wird die Ortschaft im Jahr 1123 erstmals in einer Urkunde des Bischofs Dietmar II. von Verden erwähnt; dieser hatte im Tausch ein Gut in Kirchlinteln erworben. GRÜNEN-Mitglied Norbert Röttjer aus Weitzmühlen war dies kürzlich bei einer umfangreichen Recherche aufgefallen.

Bei der jüngsten Versammlung von Bündnis 90/DIE GRÜNEN stimmten die Anwesenden seiner Auffassung zu, dass dieses Jubiläum im Jahr 2023 öffentlich gewürdigt und auch gemeinschaftlich in angemessener Weise begangen werden sollte. Daher hat die neue GRÜNEN-Fraktion einen entsprechenden Antrag im Gemeinderat für die konstituierende Sitzung in ca. 2 Wochen eingereicht.

Zur Organisation und Koordination der Jubiläumsfeierlichkeiten und des gesamten Jubiläumsjahres schlagen die GRÜNEN darin die Bildung eines entsprechenden Arbeits- und Organisationsstabes bzw. -teams vor, dem auch Vertreter*innen verschiedener gesellschaftlicher Kräfte aus der Gemeinde angehören sollen. Insbesondere sollten auch Personen aus den Bereichen Tourismus, Geschichtsarbeit und Beherbergungsgewerbe mitwirken. Wir verfolgen mit unserem „Jubiläums-Antrag“ gleich mehrere Ziele: Die Einschränkungen durch die Corona-Pandemie haben vielen Menschen und zahlreichen Wirtschaftsbereichen erheblich zugesetzt. Wir wollen dem Tourismus in unserer Gemeinde einen Impulsstoss versetzen und den Einwohner*innen die Möglichkeit bieten, wieder ausgiebig gemeinsam Lebensqualität genießen und feiern zu können. Fast zwei Jahre lang mussten sich alle Einwohner*innen so stark einschränken und waren fast alle öffentlichen Aktivitäten „eingefroren“ bzw. verschoben oder abgesagt worden.

Wir stellen unseren Antrag jetzt so früh zu Beginn der neuen Ratsperiode, damit das komplette Jahr 2022 für intensive Vorbereitungen und weitere Recherchen genutzt werden kann, führte der neue Fraktionsvorsitzende Wilhelm Haase-Bruns zur Begründung aus: „Das Jubiläum kann sich dann wie ein ‚roter Faden‘ durch das Jahr 2023 ziehen.“